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Die ersten drei Passknacker 2026

Die letzte Tour lag erst drei Tage zurück, doch da Zeit und Wetter mitspielten, fuhr ich die ersten drei Passknacker-Punkte dieser Saison an.

Start

Gegen 11 Uhr startete ich den Motor der Bolt und machte mich auf den Weg Richtung Osten. Ich wollte an diesem Freitagnachmittag entspannt in die Passknacker-Saison 2026 starten, dazu hatte ich mir 3 Punkte als Ziel ausgesucht: den Wildbichlpass, Klobenstein und schließlich die Luitpoldeiche. Geplant hatte ich eine »Acht«, mein Weg würde sich also einmal kreuzen. Geplant war das bei Frasdorf. Ich startete über einen Teil der Hausstrecke, über Moosach, Grafing und Jakobneuharting ging es Richtung Osten, wo ich erst die B15 und anschließend den Inn überquerte.

Trink- und Fotopause

Bei Tödtenberg an der St 2359 machte ich den ersten kurzen Stopp, um ein paar Schluck Wasser trinken sowie ein paar Fotos zu machen. Im Anschluss ging es parallel zum Inn weiter Richtung Süden, bis kurz vor Rosenheim. Sorry, liebe Rosenheimer, aber mit Eurer Stadt verbinde ich nichts Schönes - deswegen umfahre ich das immer. Von Rosenheim ging es weiter über Stephanskirchen, Riedering und Söllhuben bis Frasdorf. Irgendwo auf dieser Strecke war ein Traktor vor mir, der Teile seiner Ladung nach und nach verlor. Nicht dramatisch, es war nur Kleinzeug, aber trotzdem. Von Frasdorf ging es nach Aschau, hier verbrannte jemand irgendetwas in seinem Garten nahe dem Ortseingang - man wurde mit einer kleinen Rauchsäule begrüßt. Vorbei an der Burg Hohenaschau ging es für mich dann weiter Richtung Süden, kurz vor der Grenze nach Österreich hielt ich nochmal für ein paar Minuten an und knipste die Umgebung. Ein paar der schattigeren Stellen auf den umliegenden Wiesen waren hier tatsächlich noch mit Schnee bedeckt.

PK1: Wildbichlpass

Bei Wildbichl überquerte ich schließlich die Grenze nach Österreich, und direkt hinter der Grenze wartete der erste Passknacker-Punkt der Saison 2026 auf mich: der Wildbichlpass. Als Nachweisbild diente mir, wie auch bereits in den Jahren zuvor, der Gasthof Wildbichl. Nachdem ich das Nachweisfoto sowie einige weitere Bilder geknipst hatte, fuhr ich in südlicher Richtung weiter. Die Straße führte mich nach Sebi, wo ich kurz auf die Walchseestraße wechselte, um dann gleich in auf die kleine Parallelstraße Richtung Buchberg zu wechseln.

Buchberg

Wenn ich das richtig sah, war die Straße in der Gegenrichtung für den Durchgangsverkehr gesperrt, zumindest in der Sommerzeit. Anlieger natürlich ausgenommen. In Richtung Walchsee durfte ich hier jedoch fahren, und natürlich bot sich gleich das ein oder andere Fotomotiv. Anschließend fuhr ich durch Durchholzen (haha!), vorbei am Walchsee bis nach Kössen. Am zentralen Kreisverkehr wechselte ich Richtung Norden, um zurück nach Bayern und dem zweiten Passknacker-Punkt zu kommen.

PK2: Klobenstein

Der zweite Passknacker-Punkt war Klobenstein, welcher, wie Nummer 1, direkt an der Grenze von Bayern zu Österreich liegt. Als Nachweis nutze ich hier, wie auch bereits in den Vorjahren, den markanten Felstunnel. Nachdem Nachweis Nummer 2 fotografiert war, folgte ich der B307 auf bayerischer Seite über Schleching Richtung Marquartstein und Grasau, von wo aus mich dann die B305 bis auf Höhe Chiemsee leitete. Noch vor Prien bog ich Richtung Westen ab, um über Frasdorf nach Achenmühle ins Gebiet um Samerberg zu kommen, wo ich den dritten und letzten Passknacker-Punkt dieser Runde einfahren wollte.

PK3: Luitpoldeiche

Ich folgte den Kurven der Landstraße bis Törwang, hier ging es durch den Ort hoch zur Luitpoldeiche. Nachdem das Nachweisbild des dritten Punktes dieser Fahrt gespeichert war, folgte ich dem kleinen, weniger befahrenen Weg über Obereck, Steinkirchen und Hundham zur St 2359. Diese brachte mich schließlich nach Neubeuern, und zwischen Neubeuern und Kirchdorf überquerte ich den Inn erneut, um langsam Richtung Heimat zu kommen.

Heimweg

Über Bad Feilnbach, vorbei an Bad Aibling und Bruckmühl fuhr ich weiter Richtung Glonn. Kurz vor Baiern hielt ich nochmal für ein paar Bilder an, bevor ich schließlich Glonn, Oberpframmern und Grasbrunn zur heimischen Tankstelle navigierte, wo ich den Tank der Bolt für die nächste Tour befüllte.

Nach 230 Kilometern und guten 4 Stunden beendete ich die Tour - die ersten drei Passknacker-Punkte der Saison habe ich also bereits Mitte März eingefahren.


Karte & Kommentare

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